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albimonte

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21

Freitag, 10. August 2018, 13:58

Ich bin übrigens noch clean seit Montag 16:15 Uhr
Herzlichen Glückwunsch! Sollten dann in der Tat bis auf vorübergehende, eher psychologische Schübe wohl keine Entzugserscheinungen mehr auftreten. Ich bin so froh, daß ich das geschafft habe und werde nicht riskieren, wieder süchtig zu werden.

Viel Erfolg weiterhin!

snuser22

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22

Samstag, 11. August 2018, 10:36

Danke, ebenfalls 8)

ab heute geht's wirklich in Ordnung,
ich trink jetzt auch mal noch eine Woche keinen Alkohol, denn das hat
mir eigentlich alle vorherigen Aufhörversuche zu Nichte gemacht.
Danach geht's in Urlaub, aber ich denke, dann bin ich aus dem gröbsten raus.


War es bei dir genauso, dass snusen kein Genuss mehr war?
Teilweise hab ich einen reingetan und zwei Minuten später wieder
ausgespuckt, weil nach dem 10. Snus am Tag hat man einfach keinen Bock mehr.

albimonte

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23

Samstag, 11. August 2018, 12:15

Ja, genau dasselbe bei mir. Hat mich irgendwann nur noch genervt und keinen Genuß mehr gebracht. Wirkung habe ich nur noch nach ein paar Stunden ohne Snus gespürt und dann auch nur bedingt, hätte schon wieder stärkeren nehmen müssen. Beide Oberlippen waren auch so wund daß ich mich wirklich geärgert habe, Snus wegen der Entzugserscheinungen aus der Hölle weiter nehmen zu müssen. Klug, das mit dem Alk seinlassen, wenn das Deine Hauptgefahr ist. Bei mir war es andersherum, hab mich weggebatscht, um einschlafen zu können :D

snuser22

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24

Montag, 13. August 2018, 18:53

Soo, heute ab ich eine Woche geschafft.
Ich denk aber immer noch ziemlich oft ans snusen,
was mir ganz schön auf den Zeiger geht..

Besonders gestern abend beim Film schauen war's echt nervig...

Natürlich nicht mehr so stark wie die ersten vier, fünf Tage aber
man hat halt das Gefühl, das geht nie weg :pinch:

Es lässt sich aber aushalten, auch wenns die Laune nach unten drückt
Zur Zeit bin ich nur am Kaugummi kauen :D

Du bist schon über zwei Wochen drüber, oder?

albimonte

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25

Dienstag, 14. August 2018, 08:50

Moin,
schon vier Wochen, kann es ohne Probleme aushalten...nur ist manchmal immer noch ein fast physisches Verlangen da, fühlt sich an wie leichter Entzug (d.h. mehr als nur Lust), was es aber eigentlich nicht sein kann. Kann sein dass das Einbildung oder die vielbesprochene psychische Abhängigkeit ist, die mir einen Streich spielt. Jedenfalls muss ich aufpassen, aber ich bin heilfroh das gut überstanden zu haben und weiter clean zu bleiben. Diesen Höllenritt mache ich ganz bestimmt nicht nochmal, wenn ich rückfällig werden sollte, würde ich bis zum Mund- und Blasenkrebs weitersnusen...

11Uhr55

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26

Dienstag, 14. August 2018, 14:08

wie wäre es wenn ihr ein eigenes
anti-forum eröffnet ?

ich finde das langsam zum kotzen hier. X(

snuser22

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Dienstag, 14. August 2018, 15:51

Hallo fünfvorzwölf,

zum kotzen finde ich auch deine Antwort ;)

BP79

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Mittwoch, 15. August 2018, 17:13

Hat ja nicht unrecht unser 11Uhr55

SnusNuss

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Donnerstag, 16. August 2018, 10:06

...finde ich auch

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30

Donnerstag, 1. November 2018, 21:48



Ich glaub auch, dass Rauchen aufhören in puncto Nikotinentwöhnung
nicht so dramatisch ist wie beim snusen, zumindest wenn man relativ viel snust.

D

nie im leben, rauchen ist viel schlimmer was den entzug angeht.

Moin,
schon vier Wochen, kann es ohne Probleme aushalten...nur ist manchmal immer noch ein fast physisches Verlangen da, fühlt sich an wie leichter Entzug (d.h. mehr als nur Lust), was es aber eigentlich nicht sein kann. Kann sein dass das Einbildung oder die vielbesprochene psychische Abhängigkeit ist, die mir einen Streich spielt. Jedenfalls muss ich aufpassen, aber ich bin heilfroh das gut überstanden zu haben und weiter clean zu bleiben. Diesen Höllenritt mache ich ganz bestimmt nicht nochmal, wenn ich rückfällig werden sollte, würde ich bis zum Mund- und Blasenkrebs weitersnusen...


Wie kommst du auf Mund und Blasenkrebs? Snus führt zu keinem der beiden, eine erhöhung des pankreaskrebsrisiko wurde in einer studie gefunden, ist jedoch nicht immer bestätigt worden, der Zusammenhang ist zweifelhaft.


finde ein solcher thread sollte genauso existieren, "zum kotzen" ist die wortwahl von herr 11h.
A can of Snus a day keeps the doctor away.


snuser22

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31

Montag, 5. November 2018, 18:34

auch wenn hier vielleicht der ein oder andere
genervt ist von meinem Thread, möcht ich euch nicht in der Luft hängen lassen,
wie's aussieht :D


aaaalso ich hab natürlich im Augusturlaub wieder angefangen mit Snusen
aber bin seit einem Monat auf Schnupftabak umgestiegen und bin damit äußerst happy
Was mir nämlich auch ziemlich krass aufgefallen ist, dass an meinem Eckzahn rechts das Zahnfleisch zurückgeht.
bestimmt 2-3 mm, kann vielleicht auch dran liegen, dass ich fast nur noch den trockenen Thunder silber
mit den long bags (also die Chewing Bags, gibts bei uns an der Tanke) gesnust hab und der ist ja gefühlt
ne Mischung aus Schwamm und Schleifpapier
Ich mach ja jetzt die Snus-Gaudi auch erst seit 5 Jahren oder so, und das würd bestimmt schlimmer werden :whistling:
aber jetzt ja egal, denn:


ich hab mich an Schnupftabak erinnert, dass des den ja auch noch so gibt



so alle Stunde eine Prise und der Tag ist gerettet, also taugt mir einfach voll,
angenehme Stärke, es entspannt, aber haut nicht so rein, wie snus (achtung: meine eigene Meinung
:D )
Puls ist wieder ganz normal und mir gehts einfach top
Momentan bin ich beim Gawith Original (früher Apricot) von Pöschl,


anfangs hab ich viel und oft geschnupft, weil ich eben das viele Nikotin vom Snus gewöhnt war,
aber das hat sich recht schnell gelegt, wobei so alle 1 bis 1 1/2 Stunden muss ne Prise sein,
sonst kommt die Sucht wieder


auch top: die Dose kostet 2,30 und hält bestimmt 10 Tage.




Und wenn ich beim mal beim Bier oder einfach so zwischendurch Bock auf ne Zigi oder nen Snus hab, gönn ich mir.

also kann es nur empfehlen
8)


Grüße

32

Mittwoch, 15. Mai 2019, 22:11

Zwangsweiser Abschied

Alles fing damit an, dass vergessen wurde zu bestellen... :whistling:

Wer kennt das nicht...man merkt: Die Bestände gehen zur Neige, keine Chance mehr, dass die Lieferung rechtzeitig ankommen wird. Nervosität macht sich breit... 8|
Und dann ist es soweit: Man greift nach der Dose, öffnet und stellt fest - verdammt. Ende! ?(

Nochmal überall suchen, ob evtl irgendwo noch eine angebrochene Dose vergessen wurde....nein. Echt erbärmlich. ;(

Genau dieses unwürdige Suchen nach einem ausgetrockneten Portion Snus irgendwo in der Schublade war für mich der Punkt zu sagen: Alter, wer bin ich denn, dass ich hier wie ein Trüffelschwein nach nem ollen Beutel suche?
Und in mir erwachte der Wunsch, wieder "Herr der Lage" zu sein, anstatt "beherrscht" zu werden. :thumbsup:

So, jetzt bin ich also seit einigen Tagen komplett weg. Mehr oder weniger freiwillig... :whistling:

Am ersten Tag ging mir Vormittag der Snus aus. Ab 15 Uhr war mir so "merkwürdig", dass ich ins Bett ging und durchgeschlafen habe bis Samstagmorgen.
Merkwürdigerweise hatte ich am nächsten Tag gar kein so großes Verlangen wie gewöhnlich... nach dem Frühstück ging es dann doch ab, aber was willste machen? Durchhalten! 8)

Es wurde immer schlimmer, mir hat es total im Kiefer "gezogen" und meine Zunge fuhr rastlos im Mund herum... ich hatte richtige Kieferschmerzen, so ein beständiges Ziehen...

OK, ich mein evtl. die letzten Jahre echt übertrieben.
Habe jetzt fast 7 Jahre gesnust und dabei ziemlich schnell die Dosis gesteigert. Erst 3 / Tag, am Schluss hielt ne Dose mit Glück 2 Tage: Aber die Thunder X mit 45mg/g.... also schon voll reingeballert.

So, der Tag ging auch rum und jedes Mal, wenn mich das Verlangen packte, dachte ich zurück an die Fremdbestimmung und ärgerte mich, dass ich so fremdbestimmt war.
Sonntag zum Glück Ablenkung durch ne Geb-Feier, rastlos, unkonzentriert, im Schädel hat's nur noch "geknallt" - die Laune war am Tiefpunkt!
Jedes Mal, wenn ich übelst Verlangen hatte, Hände unter zu heißes Wasser gehalten, bis die Flossen ziegelrot waren (hab die Hoffnung, dass man Verlangen nach Nikotin mit Schmerz assoziieren kann; Autofahren -> Snus & Nach dem Essen -> Snus klappt ja auch...)
Also jedes Mal, wenn mich das Verlangen überkam -> Schmerztherapie und einen halben Liter Wasser getrunken (waren bestimmt 8 Liter an dem Tag, oder mehr).
Hoffnung: Abbauprodukte raus aus dem Körper, Magen füllen, Mund beschäftigen

Ergebnis: Kopfschmerzen wurden besser, laune blieb am Tiefpunkt

Montag, Tag 4: Körperlich ist alles gut. Merk nichts mehr, außer
- der Druck auf dem Brustkorb ist leichter geworden

- Ausdauer wird besser (gleich mal mit dem Fahrrad 25km in die Arbeit)
- schlafe sehr gut
- bin ruhiger
- keine Kopfschmerzen mehr
ABER: Diese Gedanken... nach dem Frühstück, beim Autofahren, vor dem PC, sogar beim Duschen,.... es ist Wahnsinn.
Wer hat Erfahrung, wie lange dauern diese Gedanken?
Nikotin ist doch inzwischen aus dem Körper raus, warum enden die Gedanken an Snus nicht?
Das Problem: Die "Umkonditionierung" mittels Schmerz scheint nicht so recht zu wirken...gut, mir geht schon die Haut an den Händen ab, aber die Gedanken kommen trotzdem.
Habe den Verdacht, dass die (eigentlich nicht existenten) Zusammenhänge Auto -> Snus // Duschen -> Snus // .... wie Gedankenautobahnen in mein Gedächtnis eingebrannt sind.
Stresst mich total: Körperlich wäre alles gut, aber der Kopf.... natürlich weiß ich, dass ich zum Autofahren keinen Snus benötige. Es gibt keinen Kausalzusammenhang zwischen beiden Dingen.
Bitte: hat irgendjemand die Sache bereits durch und kann mir sagen, wie lange die Gedanken noch anhalten werden? Nervt unendlich...!
Dienstag: Wie Montag. Mein Körper entspannt mehr und mehr, körperlich alles gut - aber die Gedanken sind immer noch da.
Mittwoch: sh. Dienstag und langsam mache ich mir Sorgen: Während dem Schreiben dieser Zeilen kam mir ca. 50x der Gedanke "Könnte im Handschuhfach evtl. noch ne Dose sein?"
Nein, gehe jetzt nicht vom 4. Stock in die Tiefgarage, verdammt nochmal!
WANN enden diese Gedanken? Bin für jede Info dankbar....mache mir echt Sorgen, dass das niemals aufhört und das wäre die Hölle...
Gruß ehemals "Thunder X"

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33

Sonntag, 19. Mai 2019, 01:56


Alles fing damit an, dass vergessen wurde zu bestellen...

Wer kennt das nicht...man merkt: Die Bestände gehen zur Neige, keine Chance mehr, dass die Lieferung rechtzeitig ankommen wird. Nervosität macht sich breit...
Und dann ist es soweit: Man greift nach der Dose, öffnet und stellt fest - verdammt. Ende!

Nochmal überall suchen, ob evtl irgendwo noch eine angebrochene Dose vergessen wurde....nein. Echt erbärmlich.

Genau dieses unwürdige Suchen nach einem ausgetrockneten Portion Snus irgendwo in der Schublade war für mich der Punkt zu sagen: Alter, wer bin ich denn, dass ich hier wie ein Trüffelschwein nach nem ollen Beutel suche?
Und in mir erwachte der Wunsch, wieder "Herr der Lage" zu sein, anstatt "beherrscht" zu werden.

So, jetzt bin ich also seit einigen Tagen komplett weg. Mehr oder weniger freiwillig...

Am ersten Tag ging mir Vormittag der Snus aus. Ab 15 Uhr war mir so "merkwürdig", dass ich ins Bett ging und durchgeschlafen habe bis Samstagmorgen.
Merkwürdigerweise hatte ich am nächsten Tag gar kein so großes Verlangen wie gewöhnlich... nach dem Frühstück ging es dann doch ab, aber was willste machen? Durchhalten!

Es wurde immer schlimmer, mir hat es total im Kiefer "gezogen" und meine Zunge fuhr rastlos im Mund herum... ich hatte richtige Kieferschmerzen, so ein beständiges Ziehen...

OK, ich mein evtl. die letzten Jahre echt übertrieben.
Habe jetzt fast 7 Jahre gesnust und dabei ziemlich schnell die Dosis gesteigert. Erst 3 / Tag, am Schluss hielt ne Dose mit Glück 2 Tage: Aber die Thunder X mit 45mg/g.... also schon voll reingeballert.

So, der Tag ging auch rum und jedes Mal, wenn mich das Verlangen packte, dachte ich zurück an die Fremdbestimmung und ärgerte mich, dass ich so fremdbestimmt war.
Sonntag zum Glück Ablenkung durch ne Geb-Feier, rastlos, unkonzentriert, im Schädel hat's nur noch "geknallt" - die Laune war am Tiefpunkt!
Jedes Mal, wenn ich übelst Verlangen hatte, Hände unter zu heißes Wasser gehalten, bis die Flossen ziegelrot waren (hab die Hoffnung, dass man Verlangen nach Nikotin mit Schmerz assoziieren kann; Autofahren -> Snus & Nach dem Essen -> Snus klappt ja auch...)
Also jedes Mal, wenn mich das Verlangen überkam -> Schmerztherapie und einen halben Liter Wasser getrunken (waren bestimmt 8 Liter an dem Tag, oder mehr).
Hoffnung: Abbauprodukte raus aus dem Körper, Magen füllen, Mund beschäftigen

Ergebnis: Kopfschmerzen wurden besser, laune blieb am Tiefpunkt

Montag, Tag 4: Körperlich ist alles gut. Merk nichts mehr, außer
- der Druck auf dem Brustkorb ist leichter geworden

- Ausdauer wird besser (gleich mal mit dem Fahrrad 25km in die Arbeit)
- schlafe sehr gut
- bin ruhiger
- keine Kopfschmerzen mehr
ABER: Diese Gedanken... nach dem Frühstück, beim Autofahren, vor dem PC, sogar beim Duschen,.... es ist Wahnsinn.
Wer hat Erfahrung, wie lange dauern diese Gedanken?
Nikotin ist doch inzwischen aus dem Körper raus, warum enden die Gedanken an Snus nicht?
Das Problem: Die "Umkonditionierung" mittels Schmerz scheint nicht so recht zu wirken...gut, mir geht schon die Haut an den Händen ab, aber die Gedanken kommen trotzdem.
Habe den Verdacht, dass die (eigentlich nicht existenten) Zusammenhänge Auto -> Snus // Duschen -> Snus // .... wie Gedankenautobahnen in mein Gedächtnis eingebrannt sind.
Stresst mich total: Körperlich wäre alles gut, aber der Kopf.... natürlich weiß ich, dass ich zum Autofahren keinen Snus benötige. Es gibt keinen Kausalzusammenhang zwischen beiden Dingen.
Bitte: hat irgendjemand die Sache bereits durch und kann mir sagen, wie lange die Gedanken noch anhalten werden? Nervt unendlich...!
Dienstag: Wie Montag. Mein Körper entspannt mehr und mehr, körperlich alles gut - aber die Gedanken sind immer noch da.
Mittwoch: sh. Dienstag und langsam mache ich mir Sorgen: Während dem Schreiben dieser Zeilen kam mir ca. 50x der Gedanke "Könnte im Handschuhfach evtl. noch ne Dose sein?"
Nein, gehe jetzt nicht vom 4. Stock in die Tiefgarage, verdammt nochmal!
WANN enden diese Gedanken? Bin für jede Info dankbar....mache mir echt Sorgen, dass das niemals aufhört und das wäre die Hölle...
Gruß ehemals "Thunder X"


Die ersten Dinge hören wie dus schon gemerkt hast so ab Tag 3 auf. Dann bleibt erstmal die Konditionierung bei Aktivitäten. Das geht mit der Zeit auch weg. Ich hab letztes Jahr mal für 2 Monate aufgehört testweise, da ich gesundheitliche Probleme habe und sehen wollte ob sich daran was verändert. Gib dem ganzen etwas Zeit, sei nicht zu ungeduldig. Gib dem ganzen mal zB. einen Monat. Sag dir du zeihst es jetzt mal einen Moant durch und schaust wies sich entwickelt, dann bewertest du die Situation neu (das macht es psychologisch leichter wie sich zu sagen, dass du für immer aufhörst). Die dinge die du beschreibst werden nach ein paar Wochen weggehen. (also ich hing zu dem Stand letzten Jahres über 10 Jahre am Nikotin, also denke es ist vergleichbar). So und nach dem Monat wirst du den Unterschied merken.

Ich hab persönlich erstmal nur eine Weile aufhören wollen um zu sehen, ob sich da was an den Problemen ändert. Hat es nicht, ich hab dann wieder angefangen. Ich hatte nach 2 Monaten nur das Gefühl, dass "etwas" fehlt, aber im Sinne von ich könnte es lassen, aber will ich wirklich darauf verzichten? Zu vergleichen damit wenn man ein Hobby aufgibt zB. man kann ohne leben, aber will man das? Man kann drüber reden, dass ich mich selbst verarsche, aber ich hab das Gefühl mir geht es mit besser als ohne, damit mein ich nicht entzugssymptome lindern, sondern diese kleinen Freuden im leben, naja ich schweife ab. Wenn du aufhören willst, gib dem ganzen etwas Zeit zur Umkonditionierung.

VG
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34

Montag, 20. Mai 2019, 08:52

Genau das war der Plan: Aus Vergessen nachzubestellen - zeitweise aussetzen - evtl. für immer aufhören.
10 Tage sind rum und ich muss sagen:

Evtl. Einbildung, aber ich habe das Gefühl(!), dass sich viele Kleinigkeiten ändern.
Die krasseste Änderung ist definitiv der Kopf: War es zu Beginn alle 15min der Gedanke "ah, ich hab nix" bin ich heute Morgen aufgewacht und hab festgestellt "gestern nicht einmal daran gedacht".
Das fiel mir erst auf, als ich heute so ne typische "Snus-Tätigkeit" gemacht habe und mir dachte "sonst war das doch irgendwie immer anders"
Seit meine Gedanken nicht mehr von der nächsten Portion geleitet sind, habe ich zumindest den Eindruck, dass ich aufnahmefähiger bin und mir Dinge besser merken kann.
Auch dieses "Wattegefühl" ist weg, sowie die Kreuzschmerzen besser - seit einem Unfall und schon vor dem Snusen hatte ich immer eine Problemstelle am Rücken. Ist besser - kann man behaupten.
Durchblutung? Gefäßverengende Wirkung von Snus?
Bin jetzt erst einmal ne Woche unterwegs - evtl. gibt es sich ja ganz und man bickt zurück und sagt: Joa, war mal so ne Phase - erzählst deinen Enkeln ^^
Ich hoffe es, denn es geht mir bei nüchterner Betrachtung nicht ab und es wäre schade, sich mit Problemen zu belasten, die keine sind und die man nicht braucht.
Das wäre meine Hoffnung und bin guter Dinge: Es hat aufgehört ein "Verzicht" zu sein (hab rausgefunden, dass es an der Tanke um die Ecke welchen gäbe....man KÖNNTE also Nachschub besorgen), sondern das Verlangen schwindet jeden Tag mehr. Es ist jetzt mehr so die Situation: Kasten Bier im Keller, du müsstest nur kurz runtergehen, aber man denkt sich, ne brauch ich nicht.
Nicht die Faulheit runterzugehen (Tanke gehen), noch das Geld (kostet jetz wieder XY) - sonder einfach die mentale Einstellung: Ich verzichte nicht / Muss verzichten (Konsumaufschub), sondern, keine Ahnung, ich möchte auch keie frittierte Heuschrecke...(?)
Kleiner Tipp für alle mit Partnerin (Ehefrau / Freundin): Rauchen riecht man, klar - ABER: Auch Snus riecht man!
Das ist mir jetzt erst aufgefallen... nicht nur die Finger, auch der eigene Körpergeruch.

Ein Parfümtester würde wohl sagen: "Die bittere Herznote ist verschwunden..." ;)
An alle Interessierte: Melde mich von Zeit zu Zeit im Hinblick auf relevante Neuigkeiten im Aufhör- und Vergessenprozess.
Die "Umkonditionierung" kann noch etwas dauern, aber allen die aufhören möchten kann ich nur sagen: 72 Stunden, dann ist alles durch - körperlich.
Ideal wäre z.B. Freitag: Vormittag aufhören, früh ins Bett, lange schlafen -> quasi 1 Tag Entwöhnung geschenkt ^^

Alexis001

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Montag, 20. Mai 2019, 17:59

Kurze Frage

habe heute das 1. mal Snus genommen und habe jetzt leichte Kopfschmerzen, ist das normale bei die ersten Male?

GNKK

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Samstag, 15. Juni 2019, 01:56

Hi ne ich hatte beim ersten mal Chewing bags einen rauschähnlichen Zustand war echt krass. Bei dir war es wohl zu viel Nikotin. Einfach rausnehmen wenn es zu viel wird. :)

Zum Snus aufhören hätte ich folgenden Plan: Von Snus/Dip auf Chew umsteigen, von dem auf klassischen Kautabak (Piccannel / Grimm u. Triepel) und dann auf die Oliver Twist Pastillen. So wäre das Nikotinlevel stetig verringert und ganz aufhören würde leichter fallen.
Ich habe das noch nie probiert, kann also kein gewähr geben. Selbst würde ich es aber erstmal so probieren.

Schönes Wochenende und gutes Gelingen allen die Aufhören wollen. :)

snuser22

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Montag, 1. Juli 2019, 21:32

Ich will hier niemanden mit meinen Aufhörgeschichten nerven ^^

aber weil es anscheinend doch etliche interessiert:
Ich hab's auf den Tag jetzt 2 Monate geschafft ohne jegliches Nikotin

Es ist wirklich zu 95 % Kopfsache,
insbesondere wenn die ersten Tage vorbei sind
denn selbst nach 5 Wochen wurde ich wieder von den Gedanken nach
Zigaretten/Snus/Schnupf überrannt, die ich eher in die Kategorie Tag 5 eingeordnet hätte.

Insgesamt bin ich total froh darüber, und im Alltag vermisse ich mittlerweile auch nichts
Allerdings hätte ich auf Partys öfters sooo bock auf einen Snus oder 'ne Ziggi
gemütlich im Gartenstuhl liegen, mit Freunden Grillen und paar Bier...

aber so schnell es kommt, so schnell hat man es auch wieder vergessen und es ist
schon viel leichter als am Anfang

Aber es verfolgt einem selbst nach 2 Monaten noch öfter, als ich geglaubt habe


Außerdem wurde meine Kondition sooo viel besser,
schlafe viel besser und bin in der Früh total fit und motiviert
Dafür 3 kg mehr
:whistling: :D


GNKK

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Dienstag, 2. Juli 2019, 14:53

Sauber Herzlichen Glückwunsch! :thumbsup:

Halte weiter durch es wird bestimmt noch einfacher werden. :)

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