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Mittwoch, 16. Juli 2014, 11:19

Anfänger im Bereich Snus

Hallo Forum,

ich bin neu hier im Forum und möchte mich gerne mit dem Thema Snus beschäftigen.
Mein Vater ist aufgrund des Rauchens vor ca 1 Monat verstorben und das schon mit 55 Jahren.
Er hat 20 Jahre geraucht, täglich eine halbe Schachtel und letztendlich hatte der Lungenkrebs die Überhand...
Dies hat mir einen Denkstoß gegeben und ich habe mir vorgenommen so schnell es geht mit dem Rauchen aufzuhören.
Ich bin 34 Jahre alt und rauche seit ca 10 Jahren, täglich 5-6 Zigaretten.
Ich hoffe, dass es für mich noch nicht zu spät ist und ich meine Gesundheit noch retten kann, ich habe mir auch vorgenommen mich wieder sportlich zu betätigen.
Kann mir einer von euch ein paar Tipps geben für jemanden der von dem Thema nicht viel Ahnung hat, was für Anfängerfehler man nicht machen sollte und was es so zu beachten gibt.

crieger

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Mittwoch, 16. Juli 2014, 11:36

Moin erstmal und mein Beileid.

Mit Snus wirst du vermutlich keine großartigen Probleme haben aufzuhören. Da du ja "nur" 5-6 Zigaretten pro Tag geraucht hast solltest du vielleicht nicht unbedingt mit starken Sorten beginnen. Original Portions reichen definitiv aus. Wichtig ist wohl erstmal zu schauen was dir schmeckt und was nicht. Odens bietet z.b. Probiersets an. Da ist dann ein bunter Mix dabei. Wenn du aber Odens generell nicht magst, schau dich bei Northerner um und bestell V2 Produkte (Thunder, Offroad, Phantom,..) aus dem DK Lager. Gibts auch in unterschiedlichen Stärken und Geschmacksrichtungen.

Ansonsten lies dir in der Zwischenzeit einige Reviews durch, guck dich im Forum um und viel Spaß ;)
"Never slap a man who chews tobacco" - Willard Scott

Hawk

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Mittwoch, 16. Juli 2014, 11:48

Mein Beileid, das dein Vater so früh gestorben ist.

Ich schließe mich hier criegers Ausführungen an und kann dir auch nur raten, das du dich durch das Forum wühlst, denn es stehen sehr interessante Sachen drin, die dir weiterhelfen werden.

Eightball

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Mittwoch, 16. Juli 2014, 11:51

Hallo

Ich würde mich an deiner Stelle fragen, ob ich nicht ohne mit einer neuen Sucht anzufangen, mit dem Rauchen aufhören möchte. Das wäre für mich der richtige Weg. Mit 5-6 Zigaretten pro Tag bist du ja auch nicht unbedingt der Mega Raucher. Wenn das nicht klappt,würde ich mir erst Gedanken über eine Ersatzdroge machen. Meine Meinung.

Mein Beileid zum Tod deines Vaters.

Jack210977

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Mittwoch, 16. Juli 2014, 15:06

Ich bezweifele das der lungenkrebs deines vaters bei ner halben schachtel zigaretten ausschl. vom rauchen kam.


Beileid auch von mir .

Snus macht noch suechtiger. Am besten gar nix nehmen

Eightball

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Mittwoch, 16. Juli 2014, 15:12

Snus macht süchtig. Richtig. Hat für mein dafürhalten aber lange nicht den Suchtdruck den man bei Zigaretten hat.

Eingestirn

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Mittwoch, 16. Juli 2014, 15:24

Naja, Snus ist ja auch "nur" Tabak und wenn du von der Kippe auf Snus wechselst, dann beginnst du ja nicht mit einer neuen Sucht, sondern wechselst ja nur die Konsumart.
Grundsätzlich gebe ich dir aber recht Eightball, bei so wenigen Zigaretten würde ich es mir auch überlegen, ob der komplette Verzicht auf Tabakwaren nicht sinnvoller ist.

Ich bin aber nichtsdestotrotz der Meinung, dass jeder das nehmen soll und nehmen können soll was er will. Wenn du nicht auf Nikotin verzichten willst, dann ist Snus einfach die sicherste Alternative.
Crieger hat dir ja schon Tipps gegeben. Ich würde dir trotzdem raten, da das scheinbar vielen Anfängern so geht, erstmal nicht mit tabakechten Sorten anzufangen. Der einfache Grund ist, das tabakecht bei Snus auch in den meisten Fällen Bergamotte bedeutet. Dieser Geschmack ist am Anfang sehr dominant und überschattet alles andere. Viele Neulinge mögen das aber nicht, das ist etwas wo man sich mit der Zeit rantasten muss, früher oder später schmeckt jedem dieser Bergamotte Geschmack und man nimmt ihn nicht mehr so stark wahr.
Also, am Anfang lieber zu Sorten greifen mit "künstlichen" Aromen und sich dann langsam an die standard Varianten rantasten.

Des Weiteren musst du für dich wohl noch rausfinden, welche Beziehung du zu Nikotin hast und welche du aufrecht erhalten willst. Brauchst du den Kick für zwischendurch oder aber genügt dir eine flache Nikotinabgabe. Danach würde ich dann auch die entsprechende Stärke des Snuses auswählen.

@Jack
Das ist ja wohl totaler Blödsinn, ich snuse jetzt viel weniger als noch am Anfang, wo ich von Zigaretten komplett auf Snus gewechselt bin und das obwohl ich die letzten Wochen nur noch normale und starke Sorten benutzt habe und am Anfang die Extreme von Odens.

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Mittwoch, 16. Juli 2014, 15:29

Ich bezweifele das der lungenkrebs deines vaters bei ner halben schachtel zigaretten ausschl. vom rauchen kam.
Welche Rolle spielt denn das? :rolleyes:

Zitat von »Smurf«

ich bin neu hier im Forum und möchte mich gerne mit dem Thema Snus beschäftigen. Mein Vater ist aufgrund des Rauchens vor ca 1 Monat verstorben und das schon mit 55 Jahren. [...]
Kann mir einer von euch ein paar Tipps geben für jemanden der von dem Thema nicht viel Ahnung hat, was für Anfängerfehler man nicht machen sollte und was es so zu beachten gibt.


Ich habe meinen Vater auch früh verloren. Daher: mein Mitgefühl.

Da ich selbst erst vor ungefähr drei Monaten mit dem Rauchen aufgehört habe, kann ich dir nur auf der Grundlage meiner eigenen Erfahrung ein paar Ratschläge geben:

1) Wenn du wirklich aufhören möchtest, solltest du, wie Eightball ja schon angedeutet hat, schauen, ob du nicht auch ohne Ersatzprodukt vom Rauchen wegkommst. Solltest du dir sicher sein können, dass dies nicht der Fall ist, dann würde ich dir auf jeden Fall empfehlen, Snus in unterschiedlichen Stärken auszuprobieren. Mir als "frischer" Nichtraucher (und so viel gequalmt habe ich jetzt auch nicht... Vielleicht so 6-10 Zigaretten/Tag für ca. 12 Jahre) reichen normale (um die 9 mg Nikotin) Sorten nicht aus. Die "Extreme" von Odens sind mir wiederum für den normalen Tagesablauf zu stark. Abends, oder auch gerade in Kombination Alkohol - genau das Richtige für mich. Mit Stärken um 16-19 mg Nikotin fahre ich ideal.

Der Hintergrund ist einfach der, dass es sinnvoll ist, nicht den Eindruck zu haben, dass die Nik-Stärke nicht ausreicht. Dann wird man zum Nichtraucher-Asketen und verliert oftmals die Motivation weiter zu machen. Daher lieber zu viel Nikotin - als zu wenig. Wenn dir Portions zu stark sind zu Anfang musst du die ja nicht stundenlang auslutschen. Man kann sich mit all solchen Sachen im Selbstversuch gut ans Snusen herantasten.

2) Falls möglich, rate ich dir zur Diversifikation - also den Versuch, so viele unterschiedliche Wege der Nikotin-Aufnahme zu finden, wie möglich. (In einem anderen Thread hast du ja bereits gesagt, dass du Erfahrungen mit E-Zigaretten gesammelt hast...)

Wenn ich z.B. nur dampfe, bekomme ich trockene Schleimhäute -> unangenehm
Wenn ich nur schnupfe, dann bekomme ich eine wunde Nase -> unangenehm
Wenn ich nur snuse, dann bekomme ich gereiztes Zahnfleisch -> unangenehm

Hört sich alles wilder an, als es ist: Von keinem dieser drei Wege, mir Nikotin zuzuführen habe ich tatsächliche negative Nebenwirkungen. Aber ich wechsel die Aufnahme-Wege im Tagesablauf oder auch tageweise... Wie gesagt: Nur so ein Tipp.

Andere Vorteile, die sich daraus ergeben sind auch Abwechslung, höherer Genuss, eine permanent gesicherte Nikotinzufuhr - auch bei möglichen Beschwerden (!) und nicht zuletzt verteilt man die minimalen Restrisiken, die beim Nutzen von E-Zigaretten, Snus und Schnupftabak bestehen noch einmal auf unterschiedliche Gewebe, welches die Auftretenswahrscheinlichkeit von Schäden noch weiter reduziert...

Jack210977

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Mittwoch, 16. Juli 2014, 15:35

@eingestirn :

Was ist Bloedsinn ?
Ich snuse jetzt 9 Jahre. Ohne snus geht fast nix.
Im Uebrigen sagt dir fast jeder snuser das snus abhaengiger macht als zigaretten.
Kannst du auch nachgoogeln.

Snu Snu

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Mittwoch, 16. Juli 2014, 15:37

Naja, das mit den aromatisierten Sorten vs. Tabaksorten ist wohl Geschmackssache. Ich habe zum Beispiel mit unaromatisierten Sorten angefangen, und diese habe ich zu jedem Zeitpunkt aromatisierten vorgezogen. Mir geht es ja gerade um diesen Tabakgeschmack.

Ich hatte allerdings auch das Glück mit SM anzufangen, wo der Bergamottegeschmack nur dezent im Hintergrund ist. Ein Odens Original ist für mich kein nach Tabak schmeckender Snus, sondern einer nach Bergamotte aromatisierter.

Ansonsten denke ich auch, dass man sich fragen sollte worum es einem geht. Will man seine Abhängigkeit überwinden, oder auf eine risikoärmere Konsumform umsteigen? Bedenke auch, dass es Menschen gibt, die trotz Snus nicht mit dem Rauchen aufhören können, da die psychische Abhängigkeit sich nicht durch Ersatzsubstanzen überwinden lässt. Gerade das ritualisierte Raucherlebnis ist hierfür prädestiniert.

Beim Snusen kommt meiner Meinung nach ein großer Genussfaktor hinzu, welcher bei Zigaretten weniger gegeben ist. Dies wiederum kann das Suchtverhalten beeinflussen.

Ich würde erstmal ausprobieren ob Dir das Snusen überhaupt liegt, bevor Du Dich mit Dosen eindeckst. Am Anfang schmeckt eh alles mehr oder weniger gleich. Ein Freund von mir kam zum Beispiel mit Snus gar nicht klar, weil er das durch das Rinnen verursachte Kratzen im Hals Schwierigkeiten hatte. Ein anderer fand das zwar toll, ihm gefiel aber das Gefühl danach auf dem Zahnfleisch nicht.

Eingestirn

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Mittwoch, 16. Juli 2014, 15:40

@eingestirn :

Was ist Bloedsinn ?
Ich snuse jetzt 9 Jahre. Ohne snus geht fast nix.
Im Uebrigen sagt dir fast jeder snuser das snus abhaengiger macht als zigaretten.
Kannst du auch nachgoogeln.


Zeig mir Studien die das belegen oder du wirst damit leben müssen, dass ich deinen Anekdoten Meine gegenüberstelle.

Der Hintergrund ist einfach der, dass es sinnvoll ist, nicht den Eindruck zu haben, dass die Nik-Stärke nicht ausreicht. Dann wird man zum Nichtraucher-Asketen und verliert oftmals die Motivation weiter zu machen. Daher lieber zu viel Nikotin - als zu wenig. Wenn dir Portions zu stark sind zu Anfang musst du die ja nicht stundenlang auslutschen. Man kann sich mit all solchen Sachen im Selbstversuch gut ans Snusen herantasten.


Genau das war der Grund, warum ich mit den Odens Exreme angefangen habe. Ich bin durch die schlechten Erfahrungen beim Dampfen auch lieber auf Nummer sicher gegangen, aber ich habe auch eine Dekade eine Big Box(eine richtige mit 23 St.) geraucht, mal etwas mehr mal etwas weniger. Bei den Extremen konnte ich einfach sicher sein, dass ich nur mit den Rauchgewohnheiten und -ritualen brechen muss, aber nicht mit einem ständigen Jieper nach mehr Nikotin kämpfen muss.

Für mich haben sowohl die normalen Sorten als auch die richtig starken von Odens und Thunde immer noch ihren reiz. Ich vertrage es gut hin und her zuwechseln, je nach dem worauf ich gerade Lust habe.

Jack210977

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Mittwoch, 16. Juli 2014, 15:40

@zarathustra

Das spielt eine grosse Rolle. In Sachen rauchen wird in den Medien eine Panik verbreitet das ist nicht mehr feierlich.
Anti raucher hysterie nennt man das. Oder : das Spiel mit der Angst .
Es gibt genug Literatur die sehr kritisch ueber die These rauchen und lungenkrebs berichten
.

Im uebrigen Furan im Kaffee ist nachgewm krebserregend.
Macht sich da einer nen Kopf drum ???

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13

Mittwoch, 16. Juli 2014, 15:43


Im Uebrigen sagt dir fast jeder snuser das snus abhaengiger macht als zigaretten.
Kannst du auch nachgoogeln.


Da es sich bei beiden Produkten um Tabak-Erzeugnisse handelt, halte ich dies für sehr unwahrscheinlich. Solche "Nikotin macht so süchtig wie Morphium"-Geschichten sind ausgemachter Blödsinn, wenngleich sie sogar von sog. Gesundheitsexperten - entgegen der Aussagen von Wissenschaftlern, die tatsächlich in diesen Bereichen forschen, gebetsmühlenartig wiederholt werden.

Nikotin selbst ist kein besonders starkes Suchtmittel. Andere Bestandteile des Tabaks (selbst MAOIs) auch nicht. Sucht hat grundsätzlich multi-faktorielle Ursachen. Beim einen ist die Sucht milde ausgerpägt (mir z.B. geht es auch problemlos stundenlang ohne Snus, E-Zig, oder Snuff seit ich mit dem Rauchen aufgehört habe...) - bei anderen, dir offensichtlich, nicht. Liegts an dir? Liegst an mir? Liegst am Tabak? Am Nikotin? Am Snus?
Who knows.

Aber diesen Quatsch, dass Snus abhängiger macht als Zigarette ist bullshit. Wenn man nun behaupten wollte, dass Methamphetamin suchterzeugender ist als MDMA und dann auf pharma-/toxikologischer Grundlage nachweist, warum das der Fall sein sollte - bitte. Aber dieses Hörensagen ist Nonsense und spielt im Übrigen nur denen zu, die den Snus am liebsten komplett verbieten würden. Ich halte das für nichts weiter als Propaganda, um es auf den Punkt zu bringen.

Edit: Habe mal ein paar Satzteile, die ich wohl gedacht, aber nicht geschrieben habe ergänzt... :D

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »zarathustra« (16. Juli 2014, 16:11)


Eightball

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Mittwoch, 16. Juli 2014, 15:45

Ich weiß ja nicht wie es euch ex Rauchern geht. Aber ich brauche Snus nicht so dringend. Wenn keiner da ist, ist keiner da. Fertig.

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Mittwoch, 16. Juli 2014, 15:47

@zarathustra

Das spielt eine grosse Rolle. In Sachen rauchen wird in den Medien eine Panik verbreitet das ist nicht mehr feierlich.
Anti raucher hysterie nennt man das. Oder : das Spiel mit der Angst .
Es gibt genug Literatur die sehr kritisch ueber die These rauchen und lungenkrebs berichten
.

Im uebrigen Furan im Kaffee ist nachgewm krebserregend.
Macht sich da einer nen Kopf drum ???


:huh: Der User hat gerade seinen Vater verloren. Das ist, was ihn dazu angetrieben hat, sich von uns Ratschläge zum Snusen zu holen - und nicht, weil er mit dir über die Krebs-Risikofaktoren im Leben seines verstorbenen Vaters diskutieren wollte.

Eingestirn

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Mittwoch, 16. Juli 2014, 15:53

Ich weiß ja nicht wie es euch ex Rauchern geht. Aber ich brauche Snus nicht so dringend. Wenn keiner da ist, ist keiner da. Fertig.

Das geht mir mittlerweile ähnlich. Gerade am Morgen, wo ich sonst immer ganz dringend eine rauchen musste, kann ich auch Stunden ohne Snus auskommen.
Ich mag Nikotin als Droge einfach gerne und ich habe mittlerweile auch Snus gerne unter der Lippe. Natürlich ist das nur Gewohnheit, aber bei mir ist es eher so, das ich mich ohne ausgebeulter Oberlippe nackt fühle, als wirklich hunger nach Nikotin zu haben.

Gestern habe ich in der Nacht noch sehr intensiv und angestreckt am Rechner gearbeitet, dabei habe ich völlig vergessen, dass da noch was im Mund ist. Ich hatte eine Prilla also geschlagene 5 Stunden unter der Lippe. Nikotin hat der Tabak sicher nicht mehr gehabt, aber ich musste trotzdem nicht nachlegen.
Aus meiner Erfahrung kann ich sagen, dass der Snus bei mir deutlich den Suchtdruck vermindert hat. Auch wenn jetzt einige ihre Broscience in den Ring werfen werden.

Hawk

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Mittwoch, 16. Juli 2014, 16:07

Ich weiß ja nicht wie es euch ex Rauchern geht. Aber ich brauche Snus nicht so dringend. Wenn keiner da ist, ist keiner da. Fertig.


Genauso sehe ich das auch.Ich könnt auch ein paar Wochen ohne Snus auskommen.Was bei Zigaretten nicht mal ansatzweise möglich gewesen wäre. Nikotin macht nicht so sehr abhängig, wie die Medien uns das weiß machen wollen, es sind vielmehr die Zusatzstoffe in den Zigaretten.

mikky

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Mittwoch, 16. Juli 2014, 16:16

Wenn ich länger kein Snus hab, komme ich auf ganz ganz böse Gedanken... :D

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19

Mittwoch, 16. Juli 2014, 16:24

Broscience


Broscience - Geil! Kannte ich noch nicht... Made my day! :D

Mein Nikotinkonsum mag auch suchtbedingte Faktoren haben. Ich habe mich jedenfalls dazu entschlossen, Nikotin zu mir zu nehmen, weil ich a) die Wirkung als Alltagsdroge mag - genau wie die von Koffein z.b. und b) Nikotin einige recht interessante pharmakologische Eigenschaften in Bezug auf Konzentrationsfähigkeit, kognitive Leistung und Stimmungsaufhellung/Entspannung hat. (Dazu werde ich recht bald übrigens dann auch mal die schon angesprochenen Texte von Bernd Mayer posten, mit deren Übersetzung ich mittlerweile so gut wie fertig bin...)

Zu welchen Anteilen mein Wille Nikotin zu konsumieren und meine Sucht da miteinander um die Vorherrschaft streiten, vermag ich nicht zu sagen. Das lässt sich aber generell kaum beantworten, da dabei auch Verhalten und nicht nur Neuro-Biologie auf Molekularebene eine Rolle spielt. Um so größer die zu untersuchenden Zusammenhänge sind, um so schwerer wird es, Störfaktoren auszuschließen oder überhaupt Mechanismen zu erkennen. Daher sollte man auch mit solchen anekdotischen "Beweisführungen" skeptisch umgehen...

Roland-Zabo

unregistriert

20

Mittwoch, 16. Juli 2014, 18:09

Snusempfehlung für einen Neuling






Hallo Forum,



ich habe mich hier angemeldet, weil ich mit dem Rauchen aufhören möchte.

Kurz zur Vorgeschichte, ich bin 36 Jahre alt und rauche seit ca. 10 Jahren.

Vor einer Woche ist einer meine besten Freunde auf Grund von Lungenkrebs
verstorben, mit 44 Jahren, viel zu jung um von der Welt zu gehen.

Dies hat mich so geschockt, dass ich sofort mit dem Rauchen aufhören
möchte, weil ich nicht auf die selbe Art und Weise diese Welt verlassen
möchte.

Ich wollte jetzt mal fragen wie man mit der ganzen Sache anfangen
sollte, welches Snus man nehmen sollte und weitere hilfreiche
Informationen.

Ich hoffe es ist in meinem Fall noch nicht zu spät, ich habe am Tag ca. 5
Zigaretten geraucht und das über 10 Jahre lang.
Heute, 10:47
im Live Smokeless Forum


Ich gehe mal bei diesem ernsten Inhalt davon aus das das ZUFALL ist. Punkt

Wenn nicht dann ist das Krank.